Die Goldene PforteKulturschatz am Roshdestwenski-Kloster |
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Ikonen vom Beginn SusdalsUnter den unerschöpflichen Schätzen Susdals nehmen die Ikonen, das wertvolle Zusammenspiel von Talent und Inspiration der altrussischen Maler, einen bedeutenden Platz ein.
Zu Beginn des 13. Jahrhunderts wurde von Susdaler Meistern ein bemerkenswertes Denkmal der bildenden Kunst, die Goldene Pforte des Roshdestwenski-Klosters, in der Technik des Goldauftragens angefertigt. Dazu wurden Kupferplatten mit schwarzem Lack überzogen, auf dem die Konturen der Malerei vorgezeichnet wurden. Danach trug man auf die Platten das in Quecksilber aufgelöste Gold auf. Bei Erhitzung verflüchtigte sich das Quecksilber, und das Gold verband sich mit dem Metall und bildete eine schöne und haltbare Darstellung. An dem Südportal sind die Taten der Engel, der Schutzheiligen der Susdaler Fürsten, dargestellt und am Westportal Szenen aus dem Neuen Testament. Außer den Sujetdarstellungen sind die Türen reich mit feinen pflanzlichen Ornamenten und Griffon-Figuren geschmückt. Die knappen Aufschriften zu den Zeichnungen bilden kostbare Quellen für das Studium der altrussischen Sprache und Schrift.
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