Susdal in der UDSSR

Schutz des russischen Kulturerbe

Susdal in der Zeit der Sowjetunion

In der Zeit nach der Errichtung der Sowjetmacht kam neues im Leben der Stadt Susdal zu tiefen Veränderungen, ihre Eigenständigkeit hat sie jedoch nie verloren. Schon in den ersten Jahren nach der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution wurde die Unvergänglichkeit der historisch-kulturellen Bedeutung der Denkmäler der Stadt Susdal verstanden und bewusst.

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Unter Berücksichtigung dessen, dass Susdal weltbekannt ist, fasste der Ministerrat der UdSSR im Jahre 1967 den Beschluss über die Schaffung eines bedeutenden Touristenzentrums in Susdal. Heute empfängt diese kleine Stadt mit 12 000 Einwohnern alljährlich rund eine Million sowjetische und ausländische Gäste. Ihnen stehen komfortable Hotels und Gaststätten, Museen und Souvenirgeschäfte zur Verfügung, kurz, all das, was der Mensch für eine interessante und kulturvolle Freizeitgestaltung braucht.

Susdal ist nicht nur ein Beispiel für den Reichtum der russischen Kultur, sondern auch dafür, wie sorgsam das Volk mit der ihm übereigneten Schönheit umzugehen weiß. Heute sind in der Stadt alle Baudenkmäler restauriert. Gegenstand der allseitigen Erforschung und Wiederherstellung wurden nicht nur einzelne Objekte, sondern ganze Bauensembles.

Im Jahre 1974 beging Susdal seine 950-Jahr-Feier. Aus Anlass dieses Jubiläums sowie für die Pflege der Denkmäler der altrussischen Kunst und Architektur und für die Entwicklung des Massentourismus wurde Susdal mit dem Orden "Ehrenzeichen" geehrt. Und 1983 erhielt die Stadt von der Internationalen Vereinigung der Reiseschriftsteller und -journalisten (FIJET) den Ehrenpreis "Goldener Apfel".


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